BIMM BERLIN: DIE WELTHAUPTSTADT DER MUSIKPRODUKTION

Würden wir eine Straßenumfrage machen, würden sicherlich zahlreiche Menschen Berlin zur Hauptstadt der elektronischen Musik küren. Es überrascht folglich kaum, dass Berlin gleichzeitig als internationales Zentrum für Musikproduktion gilt. Tatsächlich gehen Musikliebhaber noch einen Schritt weiter und betiteln Berlin als die Welthauptstadt der Musikproduktion.

Der Ursprung der Berliner Musikproduktion liegt in den 1970er und frühen 1980er Jahren, als Musiker und Bands wie David Bowie, Iggy Pop, Depeche Mide, Nick Cave and the Bad Seeds und Siouxsie  & the Banshees in die Hansa Studios der strömten, um Ihren ganz eigenen Sound aufzunehmen. Zeitglich machten sich elektronische Bands wie Kraftwerk aus Düsseldorf oder Tangerine Dream aus Berlin mit ihren zukunftsweisenden Techniken einen Namen.

Ende der 80er kam der „Detroit Techno“ nach Berlin. Als die Mauer am 9. November fiel, war die Stadt bereit für den neuen Sound, der auf vielen Underground Parties aus verlassenen Gebäuden hallte. Bunker, Hanger, Kraftwerke und U-Bahn Stationen wurden zu Clubs umfunktioniert. In dieser Zeit entstanden legendäre Clubs wie der Tresor, das E-Werk und der Bunker mit DJs wie Paul van Dyk aus Ostberlin, die maßgeblich für die steigende Popularität von Techno und elektronischer Musik verantwortlich waren.

1989 bis 2010 katapultierte die Love Parade Berlins Liebe zu Trance, House and Techno auf eine Weltbühne,  die ihren Höhepunkt mit über 1,5 Millionen Teilnehmern fand. Labels wie Basic Channel wurden von Plattenläden wie Hard Wax in Kreuzberg unterstützt und die Musik der Stadt boomte.

In Berlin wird heute mehr Musik produziert als jemals zuvor. Künstler aus aller Welt, darunter die Maniac Street Preachers, R.E.M., KT Turnstall, U2, Snow Patrol oder Nicki Minaj kehren immer wieder in die Stadt zurück, um ihren Aufnahmen ein wenig Berliner Produktions-Luft zu verpassen. Das Berghain führt weiterhin die Liste der besten Clubs an und auch der Tresor ist nach wie vor eine beliebte Anlaufstelle für Musikliebhaber. Das BIMM Institute Berlin arbeitet hart daran die nächste Generation an namenhaften Produzenten und DJs ins Rennen zu schicken.

Jane Arnison BIMM Berlin´s Head of Music Production ist Producer, Composer, Arrangeur und Engineer in einem…zusätzlich spielt sie in der Dark Wave Combo Evvol (!K7 Records) und ist Mitbetreiberin des Plattenlabels Mad Dog & Love. Zu guter Letzt produziert sie Techno und House Musik unter dem DJ Synonym Jon Dark. Jane´s Aufgabe ist es junge Studierende bei Ihrer Karriere in der Musikproduktion praxisnah und kompetent zu unterstützen.

Jane arbeitet eng mit dem Team der berühmten TRIXX Studios – einer der Studiokomplexe in Deutschland -, in dem BIMM Berlin´s Produktionskurse stattfinden. Hier wuden bereits seit 1985 Alben von Fleetwood Mac, Bryan Ferry, Wu-Tang Clan, Grandmaster Flash und Razorlight aufgenommen, gemischt und produziert. Unserer Studierenden lernen das Handwerk durch Inhaber Klaus Knapp, Sound Engineer Fabio Buemi und den Grammy nominierten Producer Pete Smith.

Die Studierenden haben Zugriff auf sämtliches Equipment, von legendären Mikrofonen (Neumann U47, AKG C12, etc.), über klassische Outboards (Neve, Tube-Tech, SSL, Avalon, Focusrite, AKG Spring Reverb, etc.) bis hin zu Vintage-Keyboards (Hammond C3, Minimoog, Prophet 5), Gitarren (Fender Stratocaster 1969, Gretsch Semi-Acoustic 1962) und Amps (Vox AC30 1965, Fender Bassman 1962).

In Berlin befinden sich zudem auch die Headquarter zahlreicher revolutionärer Musikunternehmen wie SoundCloud, Ableton und Native Instruments, zu denen das BIMM Institute Berlin im unmittelbaren Kontakt steht. Erst kürzlich erhielten unsere Studierenden einen exklusiven Einblick in die heiligen Hallen von Native Instruments. CEO Tom Kurth und Head of Education Alexander Stamm führten durch die Geschichte des Unternehmens und seiner Produkte. Abgerundet wurde der Besuch durch eine exklusive Studiotour mit Sound Designer Antonio de Spirt.

Das BIMM Institute Berlin veranstaltet regelmäßig Masterclasses und lädt hochkarätige Player aus der Elektronikszene ein. So waren bereits Peaches, Berghain Resident Djane Steffi und der ehemalige Ostgut Ton Betreiber Nick Höppner zu Besuch. Im dreitägigen Producer Camp lernten die Studierenden Star Producer P*Nut kennen, der seinerseits mit Größen wie Paloma Faith, Wiley, Emeli Sandé, Jennifer Lopez, Faihtless und der verstorbenen Amy Winehouse zusammenarbeitete.

Georgia Murphy studiert Musikproduktion am BIMM Institute Berlin. Sie zog extra aus Irland hierher – soweit reicht der Ruf Berlins als elektronische Musikhauptstadt. Georgia schreibt in diesem Zusammenhang:

„Mein Studium gibt mir alles, was ich für einen Start in meine Producer-Karriere benötige. Gleichzeitig ist es toll von vielen Gleichgesinnten umgeben zu sein. Ich lerne jeden Tag etwas Neues!“

Wenn auch Du in der Welthauptstadt der Musikproduktion studieren möchtest, bestelle einen Prospekt, besuche uns auf einem Open Day oder kontaktiere unser Admissions Team unter 030 311 99 186 oder per E-Mail unter [email protected]