Alex Hobden ist der neue College Principal der Screen and Film Faculty des BIMM Institute Berlin

18 February, 2022

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass Filmemacher und BIMM Dozent Alex Hobden zum neuen College Principal der Screen and Film Faculty am BIMM Institute Berlin ernannt wurde. Er wechselt von der Screen and Film School Brighton, wo er zuvor Head of Second Year war.

Seit über 10 Jahren ist Alex in der kreativen Medienproduktion und Bildung tätig und lehrt Film- und Fernsehproduktion sowie Kulturtheorie an den Universitäten Brighton und Chichester. Daneben ist er freiberuflicher Filmemacher mit einem Portfolio kreativer Projekte für lokale Wohltätigkeitsverbände und Organisationen.

Wir haben uns mit Alex getroffen, um mit ihm über seine neue Rolle, die neue Screen and Film Faculty und die Filmindustrie in Berlin zu sprechen.

Was hat dich dazu bewogen, in der Filmindustrie zu arbeiten, und wie hat sich dein Weg in der Filmindustrie gestaltet?

Ich hatte schon immer eine Liebe zum Film, und ich würde sagen, dass dies ursprünglich von den Blockbustern der 1980er Jahre inspiriert war, mit denen ich aufgewachsen bin. Ich war ein großer Fan von E.T., Zurück in die Zukunft, Ghostbusters, Indiana Jones, Gremlins und Star Wars und vielen anderen. Mein Interesse an Filmproduktion wurde geweckt, als ich “zufällig” den Film “A Nightmare on Elm Street” sah, als ich noch viel zu jung dafür war. Da ich durch diese Erfahrung leicht verängstigt war, nahm mich meine Mutter mit zu unserer örtlichen Videothek “Flickers” und lieh sich “The Making of a Nightmare on Elm Street” aus. Der Blick hinter die Kulissen, die Interviews mit den Darsteller*innen und der Crew und der Anblick von Robert Englund, der sich langsam in Freddie Kruger verwandelte, weckten mein großes Interesse an der Entstehung von Filmen, das ich in meinem Studium weiterverfolgen sollte. Nach dem College nahm mein Leben einen anderen Verlauf und ich landete als Schlagzeuger in einer gesignten Band, und ich konnte mein Interesse am Film nutzen, um zu unseren Musikvideos beizutragen, indem ich aktiv an der Konzeptentwicklung, Logistik, Produktion und Nachbearbeitung beteiligt war. Als die Band sich aufgelöst hatte, konnte ich diese Fähigkeiten nutzen, um meinen Lebensunterhalt als Filmemacher zu verdienen, und an kommerziellen, dokumentarischen, experimentellen und pädagogischen Projekten zu arbeiten.

Du arbeitest auch als freiberuflicher Filmemacher – was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Es fällt mir schwer, in meinem jetzigen Job die Zeit zum Filmemachen zu finden, aber als ich als Dozent am BIMM Institute anfing, war ich noch aktiv in der Branche tätig. Am meisten Spaß hat es mir gemacht, meine eigenen Student*innen zu bitten, an Projekten mit mir zusammenzuarbeiten, und manchmal habe ich Aufträge direkt an meine Student*innen weitergegeben, wenn ich es selbst nicht geschafft habe, die Arbeit zu erledigen.

Zuvor warst du Head of Second Year an der Screen and Film School in Brighton. Was macht dir an der Arbeit in der Filmausbildung am meisten Spaß?

Was mir an meiner Arbeit im Bildungsbereich so viel Spaß macht, sind die Student*innen. Es sind die Student*innen, die den Ton einer Hochschule oder Universität angeben, und ich bin fest davon überzeugt, dass wir die besten Student*innen in der Ausbildung haben. Es ist ein schreckliches Klischee, aber es gibt wirklich kein schöneres Gefühl, als zu sehen, wie ein/e Student*in in seinem / ihrem Studiengang vorankommt, immense Herausforderungen meistert und am Ende erfolgreich ist, weil er / sie sich persönlich und beruflich zu jemandem entwickelt hat, der bereit ist, es mit der Welt aufzunehmen. In solchen Momenten fühle ich mich wirklich wie ein stolzer Vater.

Worauf freust du dich als College Principal für die neue Screen and Film Faculty am BIMM Institute Berlin am meisten?

Die Leitung der Screen and Film Faculty in Berlin ist ein wahr gewordener Traum! Ich kann mir wirklich keinen besseren Ort auf der Welt vorstellen, um Film zu studieren, und ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit. Da dies unser erstes Jahr in Berlin sein wird, haben wir die fantastische Möglichkeit, eine neue Einrichtung von Grund auf aufzubauen – ein brandneues Gebäude mit modernster Hard- und Software nach Industriestandard. Ich bin sehr gespannt darauf, was unsere neuen Student*innen damit anstellen, egal ob sie experimentelle Bewegtbildkünstler*innen sind oder den nächsten Marvel-Film machen wollen.

Warum glaubst du, dass Berlin eine großartige Stadt ist, um Film zu studieren?

Berlin ist das multikulturelle kreative Herz Europas. Es ist eine aufregende, pulsierende und fortschrittliche Stadt, die aus jeder Pore Kreativität sprudelt. Berlin ist voller Inspiration und Möglichkeiten, was kann man sich mehr wünschen?

Warum glaubst du, dass der BA (Hons) Filmmaking der perfekte Studiengang für jeden ist, der in die Filmindustrie einsteigen möchte?

Ich habe das Glück, aktiv an der Entwicklung des BA-Studiengangs Filmmaking beteiligt gewesen zu sein. Vom ersten Tag an haben wir uns darauf konzentriert, einen Studiengang zu schaffen, der die praktischen Fähigkeiten vermittelt, die für den Erfolg in der Branche erforderlich sind. Wir haben eng mit führenden Fachleuten aus der Branche zusammengearbeitet und sie gefragt, was sie von neuen Kreativen, die in die Branche einsteigen, erwarten. Jedes Jahr verfeinern wir den Studiengang und passen ihn an die Veränderungen in der Branche an, um sicherzustellen, dass unsere Studierenden immer “industrietauglich” sind.

Was rätst du jemandem, der in der Filmbranche Fuß fassen will?

Sei nett, sei vielseitig einsetzbar und sei pünktlich. Arbeite hart und gib niemals auf.


Um mehr über unsere neue Screen and Film Faculty am BIMM Institute Berlin zu erfahren, besuche die Studiengangsseite hier.

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